Sonntag, 26. August 2012
Sonntag, 3. Juli 2011
the last goodbye.
ich habe viel nachgedacht, über das hier. und was ich damit machen will. muss. sollte. und dann entschloss ich mich, wein zu trinken und einfach zu schreiben. wie immer, eigentlich. und doch ganz anders. weil ich diesmal adressaten habe und nicht mehr nur für mich schreibe. weil ich aus der anonymität heraustrete, hinter der ich mich verstecke. die ich lange wert schätzte und heiligte. und trotzdem nie wirklich wahren konnte. weil einige von euch mich trotzdem fanden, an anderen stellen. aber das war nie schlimm - ich hatte nie wirklich etwas zu verbergen, im gegenteil. mein leben ist dank des internets ein offenes buch und ich finde das okay. es ermöglicht mir viel, gibt mir viel und lässt mich viel erleben und kennenlernen.
dieser blog war und ist ein heiligtum für mich. und ich weiß, dass er das auch für viele von euch ist. und gerade deshalb war mir so wichtig, dass er nicht einfach endet. oder versiecht. weil er mir alles bedeutet. mir mut machte, mich erinnern lässt, mich frei sein ließ, mich ausdrücken ließ, mich lachen lässt, mich weinen lässt, mich träumend stimmt. und mir ist klar, dass das auch einigen von euch so ging und geht. das bedeutet mir viel. mehr, als ihr euch vorstellen könnt.
seit ich diesen blog führe, bekam ich nachrichten. erst kommentare, dann emails. die mir mut machten - die mir zeigten, dass ich nicht alleine war. ich muss zugeben, dass einige unbeantwortet blieben. nicht, weil ich sie ignorierte (im gegenteil - alle wurden gelesen und einige rührten zu tränen). sondern manchmal, weil die zeit fehlte. oder die kraft. das tut mir leid, aber ich bin mir sicher, ihr versteht. ich danke euch allen so sehr. für's lesen. für's zuhören. für's verstehen. für's mut machen. für's da sein. für's mitfühlen. ich hoffe, ich konnte nur ein quentchen davon zurückgeben. zumindest weiß ich, dass ich mut machen konnte. und genau aus diesem grund sollte das hier auch nicht einfach vorbei sein.
wir haben es leider nicht geschafft, wir beide. es war ein kampf. ein unerbitterlicher. wir verloren. und es tut unendlich weh. das damit umgehen lernen hat gerade erst begonnen. und es braucht seine zeit. aber das war nicht unsere schuld und das war nicht die schuld der ferne. und es heißt nicht, dass ferne nicht funktionieren kann (auch wenn es viel, viel kraft braucht.). ich habe aus der vergangenen zeit gelernt, dass es funktioniert. aber wir hatten unglaubliche herausforderungen. hier hieß es: amerika - deutschland. für mindestens fünf jahre. mit einem riesigen teich dazwischen und zwei leben. lange zeit haben wir das gut gemeistert. nun hat es uns geschafft. und nur die liebe reicht einfach manchmal nicht aus. leider.
der blog bleibt. ich werde weder löschen, noch schließen. weil jedes wort stimmt. und bis heute gilt. jedes einzelne. weil er von herzen kommt. er soll hier stehen und weiterhin helfen und zu tränen rühren und zum lächeln bringen. aber dieser wird mein letzter post hier sein. es gibt einen weiteren blog, den ich führe und den einige schon kennen. falls ihr ihn noch nicht kennt, aber weiterhin von mir lesen wollt, schreibt mir doch eine email: nika_tomcat@yahoo.de und ich schicke euch die adresse. ich würde mich freuen.
danke noch einmal. für alles. wirklich.
i won't forget, i swear.
i have no regrets, for the past is behind me -
tomorrow reminds me just where.
can't quite see the end -
how can i rely on my heart if i break it
with my own two hands?
i heard all you said and i love you to death.
i heard all you said, don't say anything.
(ein danke aber vor allem an dich. weil du das hier alles erst möglich gemacht hast. weil du mein grund zum schreiben warst und bist. mein grund. it was the best of times, it was the worst of times. aber es war immer mit dir. und das ist die hauptsache.)
Samstag, 25. Juni 2011
Dienstag, 14. Juni 2011
ich war wie gefangen hier
und kein Weg raus
und die welt dort draußen ruft mich
und die tage zehren an mir.
der zweifel in mir wird laut
ist da nicht mehr im leben für mich?
und sieh mir gelang die flucht,
wie ich's mir und der welt bewies
die sonne scheint immer da, wo man selbst nicht ist.ich hab geglaubt ich komm dort an -
und als die freiheit vor mir lag,
wusst' ich auf einmal nicht,
ob ich sie hier je finden kann.
was war, war mir nie genug
immer sucht man, was man nicht kriegt.
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